Die Sternsingeraktion an der Niels-Stensen-Schule

Auch wenn aufgrund von Wind und Schnee einige Sternsinger am Freitag fehlten, so zogen insgesamt doch noch 40 Schüler*innen aus der 5. und 6. Klassenstufe in drei Gruppen durch das Schulgebäude und segneten die Klassen und Räume. Begleitet wurden sie von älteren Schüler*innen aus der Klassenstufe 9 sowie Frau Ellmann-Harders und Frau Kramer. Dabei sangen sie die Lieder „Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. …“ und „Wir bauen Brücken über tiefe Gräben …“. 

Drei Könige sowie der Sternträger sagten kurze Sprüche auf und schrieben die Segensformel an jede Tür: 

Neben der Segensformel und seiner Erklärung, stellten die Schüler*innen auch das diesjährige Beispielland und -projekt vor und sammelten dafür Geld. Neben zahlreichen Hilfsprojekten weltweit, werden in diesem Jahr besonders Kinder in Bangladesch unterstützt, die, anstelle zur Schule gehen zu können, 10 bis 11 Stunden pro Tag, zum Teil unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen, arbeiten müssen. Und so lautet das Motto der diesjährigen Aktion „Schule statt Arbeit – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.

Das Thema wurde zuvor in den Klassenleiterstunden thematisiert. Vor allem anhand des Schicksals von Nour (12), die 11 Stunden am Tag in einer Snackfabrik arbeitete und Tazim (12), der seit seinem 10. Lebensjahr Aluminiumschalen herstellen musste, um die jeweiligen Familien finanziell zu unterstützen. Dank der durch die Sternsinger unterstützenden Organisation ARKTF vor Ort, können beide inzwischen wieder zur Schule gehen.

Insgesamt kam alleine in der Schule die tolle Summe von 1.396,24 Euro zusammen. Eine Summe, auf die alle Beteiligten stolz sein können. Getreu dem Motto: „Segen bringen, Segen sein!“