Schüler*innen bringen als Sternsinger den Segen Gottes auch außerhalb der Schule

In drei Gruppen waren am 7. Januar Schüler*innen der Niels-Stensen-Schule in Schwerin unterwegs und brachten den Segen Gottes für das Jahr 2026 u.a. in den Landtag, zur Montessori-Schule und die Bernostiftung.

Mit Gewändern und in der Sonne glitzernden Kronen zogen die Gruppen, angeführt durch einen Sternträger, der ihnen, wie der Stern über dem Stall den Weisen bei der Geburt Christi, den Weg wies. Begleitet wurden sie dabei jeweils von älteren Schüler* sowie Lehrer*innen.

Vor Ort sangen die „Könige“ das Lied „Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. …“. Danach wurden kurze Texte vorgetragen bevor der eigentlich Segen erfolgte und in einer Segensformel an Türen geschrieben oder geklebt wurde. Gleichzeitig sammelten die Schüler*innen Geld für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. In diesem Jahr steht die Sternsingeraktion unter dem Motto „Schule statt Fabrik  – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Weltweit müssen 138 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten. 54 Millionen Kinder unter besonders gesundheitsgefährdenden und ausbeuterischen Bedingungen.

In Bangladesch, dem diesjährigen Beispielland der Sternsingeraktion, müssen 1,8 Millionen Kinder durch ihre Arbeit zum Familieneinkommen beitragen und können nicht zur Schule gehen, da etwa 1/3 der Bevölkerung in Armut leben. Partnerorganisationen der Sternsinger vor Ort helfen dabei, Kindern und Jugendlichen zu ihrem Recht auf Schutz und Bildung zu verhelfen und damit den Teufelskreis von Armut, Kinderarbeit und fehlenden Aufstiegsmöglichkeiten zu durchbrechen.